Hundesport

Hundesport

Hundesport ist eine der besten Möglichkeiten Mensch und Hund fit zu halten und dabei gleichzeitig die Bindung zwischen Mensch und Hund zu vertiefen.
Die Förderung des Hundes sowohl auf körperlicher wie auch auf geistiger Ebene Verhilft dem Hund zu weitaus mehr Ausgeglichenheit und Zufriedenheit was auch dem Verhältnis Mensch und Hund nur zu gute kommt.
Viele Hunde haben heute nicht mehr die Gelegenheit sich so frei zu bewegen wie es ihrer Art entspricht. Dies führt bei vielen Hunden zu einer Unterforderung also zu Langeweile.Die natürlichen Triebe des Hundes wie Jagen, Fährten oder Anschleichen kann ein Hund in der heutigen Gesellschaft fast nirgendwo ausleben. Der Versuch diese Triebe zu unterdrücken, möglicherweise durch Bestrafung führt in vielen Fällen nur zu einem Aufstauen dieser Triebe. Dies wiederum äußert sich oft in sogenannten Verhaltensauffälligkeiten wie Zerstörungswut, nicht alleine bleiben können, Zerren an der Leine, Aggressionsverhalten ect.
Viele dieser Probleme verschwinden manchmal einfach dadurch, dass der Hund eine zusätzliche Auslastung durch Hundesport oder Mentaltraining erfährt.
Aber auch, wenn der Hund mit der ihm angebotenen Bewegung zufrieden scheint erhält er durch zusätzliche Beschäftigung neue Anreize und ein Plus an Lebensqualität denn kein Hund möchte sein Leben verschlafen.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Sozialisierung der Hunde innerhalb einer Gruppe, was natürlich auch beim normalen Spaziergang eine angenehme Begleiterscheinung darstellt.

Einige Dinge sollten Sie beachten, wenn Sie Sport mit Ihrem Hund betreiben wollen
1. Fütterung nie vor dem Training, (Gefahr der Magendrehung) außerdem
lässt er sich besser mit Futter motivieren wenn er etwas hungrig ist.
2. Bei gefährdeten Rassen sollte vor dem trainieren höherer Sprünge
sichergestellt werden, dass keine HD vorliegt (Röntgen).
Selbst wenn eine HD festgestellt wurde ist dies jedoch kein Grund
auf sportliches Training zu verzichten. Im Gegenteil.
Durch das Training wird das Bindegewebe gefestigt und der Muskelaufbau
angeregt (evt. Unterstützt vom Training auf dem Unterwasserlaufband)

Immer aber sollte die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hund und Halter im Vordergrund stehen.

Disc Dogging

DiscDogging erfordert zum einen natürlich sportlichen Einsatz vom Hund, aber auch der Hundehalter muss sich geschickt einbringen.
Der Mensch wirft die Scheibe – der Hund bringt sie zurück.
Hört sich einfach an und ist es im Prinzip auch, denn der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der Hund kann die weit geworfene Scheiben wiederbringen oder man bindet Kunststücke und vor allem Sprünge beim fangen der Scheibe in die Choreographie mit ein.
Hat man einen Hund der aus welchen gründen auch immer nicht springen darf, bieten sich „longdistance” oder „accuracy” an, bei denen es auf die menschliche Wurftechnik ankommt.
Immer sollte am Anfang das Intensive Wurftraining für den Zweibeiner stehen, damit dieser seinem Hund die Scheibe sicher und stabil werfen kann und so beide ein Erfolgserlebnis haben.
Um unnötige Gelenkbelastungen zu vermeiden, sollten Sie, wenn Sie mit einem jungen Hund beginnen zu Trainieren auf jeden Fall auf hohe Sprünge verzichten.

Flyball

Flyball ist ein wirklicher Mannschaftssport.
2 Teams treten, ähnlich wie beim Staffellauf, gegeneinander an.
Die Hunde eines jeden Teams springen in vier Durchläufen über 4 Hürden bis sie eine Ballmaschine, die „FlyballBox” erreichen. Dort löst der Hund dann einen Mechanismus aus, wodurch der Ball aus der Box fliegt. Der Hund fängt ihn und bringt ihn über die 4 Hürden an den Start, sodann läuft der nächste Hund los. Die Mannschaft mit der besten Zeit hat gewonnen.
Da sowohl die Größe der Bälle wie auch die Höhe der Hürden verschieden ist, eignet sich Flyball auch für kleine ballbegeisterte Hunde.

Obedience

Die Kunst bei dieser Ausbildungs bzw. Sportart liegt darin den Hund über lange Zeit zu motivieren. Denn hier wird die ganze Konzentration des Hundes und des Menschen gefordert.
In den Anfängen des Obedience stehen Dinge im Vordergrund die auch im ganz normalen Hundealltag wichtig sind. (Sozialverträglichkeit, Anfassen und Abtasten lassen, Ablegen am Platz, Leinenführigkeit, Abrufen und Vorausschicken.)
Die Steigerung in den verschiedenen Leistungsstufen verlangt von Hund und Hundeführer ein steigendes Maß an Konzentration wohin gegen die körperliche Belastungen die Gelenke betreffend durch die in diesem Sport fehlenden Sprünge gering sind.
Somit stellt Obedience eine Sportart dar, die auch für Hunde mit Handicap eine Möglichkeit der Auslastung über den mentalen Bereich bietet.

Dog Dancing

Eine weitere für alle Hunde erlernbare Sportart ist das Dog Dancing.
Ähnlich wie beim Eiskunstlaufen wird mit verschiedenen Figuren und Tricks die auf ein Musikstück abgestimmt werden eine Choreographie entwickelt.
Wichtig dabei ist nicht der Schwierigkeitsgrad der Kunststücke, sondern das der Spass, den Mensch und Hund bei der Kür haben auf das Publikum überspringt.
Da bei dieser Sportart kein festes Regelwerk besteht kann der Körpereinsatz von Hund und Halter ähnlich wie beim Obedience frei variiert werden.